Dunkel

Zugegeben, da mußte das Schwein nicht lange graben, um diese Trüffel zu finden. Lemony Snicket und Jon Klassen sind ja ausreichend gelobt worden für dieses Buch. Aber weglassen können wir es natürlich auch nicht, denn das Lob besteht ja zu recht. Also treten wir ein in den Chor der Begeisterten und bestehen aber trotzdem auf einem Solo. Was die Geschichte von Leo nämlich besonders macht, ist der Aspekt der Angstlust, den Lemony Snicket und Jon Klassen hier grandios beschreiben. Es ist einfach zu kurz gesprungen, liest man aus dieser Geschichte nur die simple Botschaft heraus: Leo verliert seine Angst vor dem Dunkel, weil… (welche Lösungsvorschläge auch immer pädagogisch Engagierte hier parat haben mögen). Dieses personifizierte Dunkel übt eine unwiderstehliche Faszination aus und davon handelt für uns die Geschichte in erster Linie. Es ruft, lockt und erweist sich am Ende als verschmitzter Ratgeber bei Ängsten aller Art. Die Lösung könnte lapidarer nicht sein: eine Glühbirne. Und weil das so garnicht pädagogisch gedacht und grafisch so radikal dargestellt ist, gibt es von uns 3 Punkte. Wenn Kinder durch diese Lektüre auch ihre Angst vor der Dunkelheit überwinden, dann haben wir da natürlich nichts dagegen.

Mitreden und
kommunizieren

Der Begriff der kindlichen Wahrnehmung definiert sich über Setzungen der Erwachsenen – das ist das Dilemma, mit dem sich alle, die Illustratoren wie die Verlage, der Buchhandel und die Käufer herumzuschlagen haben. So kommt es, daß letztlich jeder Begriff, der sich um die kindgemäße Wahrnehmung gruppiert, Schieflage hat. Wenn wir beispielsweise fragen, ob ein Kind ein Bild begreifen kann, dann legen wir üblicherweise einen Begriff von Bildverstehen zugrunde, der sich auf ein kognitives, rationales Erfassen von Bildinhalten bezieht oder auf einem formalästhetischen Erschließen der Bildstruktur beruht. Obwohl diese Kriterien nicht auszuschließen sind, können sie aber möglicherweise völlig irrelevant sein für die Bedeutung des Bildes beim Kind. In 90 % aller Bilder sind es vermutlich ganz andere, unbewußte, subjektive, situative Momente, die Interesse und Faszination für den Betrachter ausmachen. Auch wir Erwachsenen können unsere Momente der Anrührung, des Betroffenseins oder Gelangweiltseins vor Bildern nicht kategorisieren. Die Bildwahrnehmung ist nicht planbar, weder bei uns noch bei Kindern. Das heißt nicht, daß sie nicht wahrnehmbar und beschreibbar ist, aber sie ist nicht zu formalisieren, es sei denn, es geht um physiologisch-psychologische Vorgänge wie z.B. die Blickrichtungsmessung. Die Forderung nach dem kindgemäßen Bild ist, polemisch ausgedrückt, eine unaufrichtige, Kunst und Kind gleichermaßen mißachtende Forderung. Sie gibt weder dem Bild noch dem Kind eine Chance zur Annäherung. (Aus: Jens Thiele: Das Bilderbuch, Universitätsverlag Aschenbeck und Isensee, S.190) Der Begriff der kindlichen Wahrnehmung definiert sich über Setzungen der Erwachsenen – das ist das Dilemma, mit dem sich alle, die Illustratoren wie die Verlage, der Buchhandel und die Käufer herumzuschlagen haben. So kommt es, daß letztlich jeder Begriff, der sich um die kindgemäße Wahrnehmung gruppiert, Schieflage hat. Wenn wir beispielsweise fragen, ob ein Kind ein Bild begreifen kann, dann legen wir üblicherweise einen Begriff von Bildverstehen zugrunde, der sich auf ein kognitives, rationales Erfassen von Bildinhalten bezieht oder auf einem formalästhetischen Erschließen der Bildstruktur beruht. Obwohl diese Kriterien nicht auszuschließen sind, können sie aber möglicherweise völlig irrelevant sein für die Bedeutung des Bildes beim Kind. In 90 % aller Bilder sind es vermutlich ganz andere, unbewußte, subjektive, situative Momente, die Interesse und Faszination für den Betrachter ausmachen. Auch wir Erwachsenen können unsere Momente der Anrührung, des Betroffenseins oder Gelangweiltseins vor Bildern nicht kategorisieren. Die Bildwahrnehmung ist nicht planbar, weder bei uns noch bei Kindern. Das heißt nicht, daß sie nicht wahrnehmbar und beschreibbar ist, aber sie ist nicht zu formalisieren, es sei denn, es geht um physiologisch-psychologische Vorgänge wie z.B. die Blickrichtungsmessung. Die Forderung nach dem kindgemäßen Bild ist, polemisch ausgedrückt, eine unaufrichtige, Kunst und Kind gleichermaßen mißachtende Forderung. Sie gibt weder dem Bild noch dem Kind eine Chance zur Annäherung. (Aus: Jens Thiele: Das Bilderbuch, Universitätsverlag Aschenbeck und Isensee, S.190) Der Begriff der kindlichen Wahrnehmung definiert sich über Setzungen der Erwachsenen – das ist das Dilemma, mit dem sich alle, die Illustratoren wie die Verlage, der Buchhandel und die Käufer herumzuschlagen haben. So kommt es, daß letztlich jeder Begriff, der sich um die kindgemäße Wahrnehmung gruppiert, Schieflage hat. Wenn wir beispielsweise fragen, ob ein Kind ein Bild begreifen kann, dann legen wir üblicherweise einen Begriff von Bildverstehen zugrunde, der sich auf ein kognitives, rationales Erfassen von Bildinhalten bezieht oder auf einem formalästhetischen Erschließen der Bildstruktur beruht. Obwohl diese Kriterien nicht auszuschließen sind, können sie aber möglicherweise völlig irrelevant sein für die Bedeutung des Bildes beim Kind. In 90 % aller Bilder sind es vermutlich ganz andere, unbewußte, subjektive, situative Momente, die Interesse und Faszination für den Betrachter ausmachen. Auch wir Erwachsenen können unsere Momente der Anrührung, des Betroffenseins oder Gelangweiltseins vor Bildern nicht kategorisieren. Die Bildwahrnehmung ist nicht planbar, weder bei uns noch bei Kindern. Das heißt nicht, daß sie nicht wahrnehmbar und beschreibbar ist, aber sie ist nicht zu formalisieren, es sei denn, es geht um physiologisch-psychologische Vorgänge wie z.B. die Blickrichtungsmessung. Die Forderung nach dem kindgemäßen Bild ist, polemisch ausgedrückt, eine unaufrichtige, Kunst und Kind gleichermaßen mißachtende Forderung. Sie gibt weder dem Bild noch dem Kind eine Chance zur Annäherung. (Aus: Jens Thiele: Das Bilderbuch, Universitätsverlag Aschenbeck und Isensee, S.190) Der Begriff der kindlichen Wahrnehmung definiert sich über Setzungen der Erwachsenen – das ist das Dilemma, mit dem sich alle, die Illustratoren wie die Verlage, der Buchhandel und die Käufer herumzuschlagen haben. So kommt es, daß letztlich jeder Begriff, der sich um die kindgemäße Wahrnehmung gruppiert, Schieflage hat. Wenn wir beispielsweise fragen, ob ein Kind ein Bild begreifen kann, dann legen wir üblicherweise einen Begriff von Bildverstehen zugrunde, der sich auf ein kognitives, rationales Erfassen von Bildinhalten bezieht oder auf einem formalästhetischen Erschließen der Bildstruktur beruht. Obwohl diese Kriterien nicht auszuschließen sind, können sie aber möglicherweise völlig irrelevant sein für die Bedeutung des Bildes beim Kind. In 90 % aller Bilder sind es vermutlich ganz andere, unbewußte, subjektive, situative Momente, die Interesse und Faszination für den Betrachter ausmachen. Auch wir Erwachsenen können unsere Momente der Anrührung, des Betroffenseins oder Gelangweiltseins vor Bildern nicht kategorisieren. Die Bildwahrnehmung ist nicht planbar, weder bei uns noch bei Kindern. Das heißt nicht, daß sie nicht wahrnehmbar und beschreibbar ist, aber sie ist nicht zu formalisieren, es sei denn, es geht um physiologisch-psychologische Vorgänge wie z.B. die Blickrichtungsmessung. Die Forderung nach dem kindgemäßen Bild ist, polemisch ausgedrückt, eine unaufrichtige, Kunst und Kind gleichermaßen mißachtende Forderung. Sie gibt weder dem Bild noch dem Kind eine Chance zur Annäherung. (Aus: Jens Thiele: Das Bilderbuch, Universitätsverlag Aschenbeck und Isensee, S.190) Der Begriff der kindlichen Wahrnehmung definiert sich über Setzungen der Erwachsenen – das ist das Dilemma, mit dem sich alle, die Illustratoren wie die Verlage, der Buchhandel und die Käufer herumzuschlagen haben. So kommt es, daß letztlich jeder Begriff, der sich um die kindgemäße Wahrnehmung gruppiert, Schieflage hat. Wenn wir beispielsweise fragen, ob ein Kind ein Bild begreifen kann, dann legen wir üblicherweise einen Begriff von Bildverstehen zugrunde, der sich auf ein kognitives, rationales Erfassen von Bildinhalten bezieht oder auf einem formalästhetischen Erschließen der Bildstruktur beruht. Obwohl diese Kriterien nicht auszuschließen sind, können sie aber möglicherweise völlig irrelevant sein für die Bedeutung des Bildes beim Kind. In 90 % aller Bilder sind es vermutlich ganz andere, unbewußte, subjektive, situative Momente, die Interesse und Faszination für den Betrachter ausmachen. Auch wir Erwachsenen können unsere Momente der Anrührung, des Betroffenseins oder Gelangweiltseins vor Bildern nicht kategorisieren. Die Bildwahrnehmung ist nicht planbar, weder bei uns noch bei Kindern. Das heißt nicht, daß sie nicht wahrnehmbar und beschreibbar ist, aber sie ist nicht zu formalisieren, es sei denn, es geht um physiologisch-psychologische Vorgänge wie z.B. die Blickrichtungsmessung. Die Forderung nach dem kindgemäßen Bild ist, polemisch ausgedrückt, eine unaufrichtige, Kunst und Kind gleichermaßen mißachtende Forderung. Sie gibt weder dem Bild noch dem Kind eine Chance zur Annäherung. (Aus: Jens Thiele: Das Bilderbuch, Universitätsverlag Aschenbeck und Isensee, S.190) Der Begriff der kindlichen Wahrnehmung definiert sich über Setzungen der Erwachsenen – das ist das Dilemma, mit dem sich alle, die Illustratoren wie die Verlage, der Buchhandel und die Käufer herumzuschlagen haben. So kommt es, daß letztlich jeder Begriff, der sich um die kindgemäße Wahrnehmung gruppiert, Schieflage hat. Wenn wir beispielsweise fragen, ob ein Kind ein Bild begreifen kann, dann legen wir üblicherweise einen Begriff von Bildverstehen zugrunde, der sich auf ein kognitives, rationales Erfassen von Bildinhalten bezieht oder auf einem formalästhetischen Erschließen der Bildstruktur beruht. Obwohl diese Kriterien nicht auszuschließen sind, können sie aber möglicherweise völlig irrelevant sein für die Bedeutung des Bildes beim Kind. In 90 % aller Bilder sind es vermutlich ganz andere, unbewußte, subjektive, situative Momente, die Interesse und Faszination für den Betrachter ausmachen. Auch wir Erwachsenen können unsere Momente der Anrührung, des Betroffenseins oder Gelangweiltseins vor Bildern nicht kategorisieren. Die Bildwahrnehmung ist nicht planbar, weder bei uns noch bei Kindern. Das heißt nicht, daß sie nicht wahrnehmbar und beschreibbar ist, aber sie ist nicht zu formalisieren, es sei denn, es geht um physiologisch-psychologische Vorgänge wie z.B. die Blickrichtungsmessung. Die Forderung nach dem kindgemäßen Bild ist, polemisch ausgedrückt, eine unaufrichtige, Kunst und Kind gleichermaßen mißachtende Forderung. Sie gibt weder dem Bild noch dem Kind eine Chance zur Annäherung. (Aus: Jens Thiele: Das Bilderbuch, Universitätsverlag Aschenbeck und Isensee, S.190) Der Begriff der kindlichen Wahrnehmung definiert sich über Setzungen der Erwachsenen – das ist das Dilemma, mit dem sich alle, die Illustratoren wie die Verlage, der Buchhandel und die Käufer herumzuschlagen haben. So kommt es, daß letztlich jeder Begriff, der sich um die kindgemäße Wahrnehmung gruppiert, Schieflage hat. Wenn wir beispielsweise fragen, ob ein Kind ein Bild begreifen kann, dann legen wir üblicherweise einen Begriff von Bildverstehen zugrunde, der sich auf ein kognitives, rationales Erfassen von Bildinhalten bezieht oder auf einem formalästhetischen Erschließen der Bildstruktur beruht. Obwohl diese Kriterien nicht auszuschließen sind, können sie aber möglicherweise völlig irrelevant sein für die Bedeutung des Bildes beim Kind. In 90 % aller Bilder sind es vermutlich ganz andere, unbewußte, subjektive, situative Momente, die Interesse und Faszination für den Betrachter ausmachen. Auch wir Erwachsenen können unsere Momente der Anrührung, des Betroffenseins oder Gelangweiltseins vor Bildern nicht kategorisieren. Die Bildwahrnehmung ist nicht planbar, weder bei uns noch bei Kindern. Das heißt nicht, daß sie nicht wahrnehmbar und beschreibbar ist, aber sie ist nicht zu formalisieren, es sei denn, es geht um physiologisch-psychologische Vorgänge wie z.B. die Blickrichtungsmessung. Die Forderung nach dem kindgemäßen Bild ist, polemisch ausgedrückt, eine unaufrichtige, Kunst und Kind gleichermaßen mißachtende Forderung. Sie gibt weder dem Bild noch dem Kind eine Chance zur Annäherung. (Aus: Jens Thiele: Das Bilderbuch, Universitätsverlag Aschenbeck und Isensee, S.190) Der Begriff der kindlichen Wahrnehmung definiert sich über Setzungen der Erwachsenen – das ist das Dilemma, mit dem sich alle, die Illustratoren wie die Verlage, der Buchhandel und die Käufer herumzuschlagen haben. So kommt es, daß letztlich jeder Begriff, der sich um die kindgemäße Wahrnehmung gruppiert, Schieflage hat. Wenn wir beispielsweise fragen, ob ein Kind ein Bild begreifen kann, dann legen wir üblicherweise einen Begriff von Bildverstehen zugrunde, der sich auf ein kognitives, rationales Erfassen von Bildinhalten bezieht oder auf einem formalästhetischen Erschließen der Bildstruktur beruht. Obwohl diese Kriterien nicht auszuschließen sind, können sie aber möglicherweise völlig irrelevant sein für die Bedeutung des Bildes beim Kind. In 90 % aller Bilder sind es vermutlich ganz andere, unbewußte, subjektive, situative Momente, die Interesse und Faszination für den Betrachter ausmachen. Auch wir Erwachsenen können unsere Momente der Anrührung, des Betroffenseins oder Gelangweiltseins vor Bildern nicht kategorisieren. Die Bildwahrnehmung ist nicht planbar, weder bei uns noch bei Kindern. Das heißt nicht, daß sie nicht wahrnehmbar und beschreibbar ist, aber sie ist nicht zu formalisieren, es sei denn, es geht um physiologisch-psychologische Vorgänge wie z.B. die Blickrichtungsmessung. Die Forderung nach dem kindgemäßen Bild ist, polemisch ausgedrückt, eine unaufrichtige, Kunst und Kind gleichermaßen mißachtende Forderung. Sie gibt weder dem Bild noch dem Kind eine Chance zur Annäherung. (Aus: Jens Thiele: Das Bilderbuch, Universitätsverlag Aschenbeck und Isensee, S.190)